12. Mai 2016
Heute haben wir schon die dritte Nacht auf unserer Ponderosa Ranch hinter uns und während Steffi und ich das Frühstück vorbereiten, werden bereits die Zelte abgebaut. Um 9.00 Uhr ist Abfahrt , wir fahren erst den gleichen Weg wie gestern, aber dann am Bryce vorbei, weiter bis zum "Grand Staircase Escalante". Die Spannung auf die nächsten zwei Tage in der "Wildnis" steigt, denn wir werden hier jenseits der Zivilisation, ohne Strom, Toiletten und WLAN campen. Mittags erreichen wir Escalante, kaufen dort noch ein paar Sachen ein und um 14 Uhr sind wir dann da. Zwar direkt neben einer Offroadstraße, die aber kaum befahren wird, hält unser Bus mitten in der Pampa. Prärie, ein paar Bäume und jede Menge Staub. Wir laden azs, suchen uns jeder einen geeigneten Platz für unser Zelt und richten unser Camp ein. Nachdem die Zelte stehen, fahren wir noch ein Stück um unsere heutige Wanderung zu beginnen. Allerdings ist das Wandern heute nur zweitrangig, vielmehr klettern und schieben wir uns durch kleine Canyons. Zuerst durch den "Peek-a-Boo"Slotcanyon. (Übersetzt "Kuckuck"). Der Einstieg ist schon eine echte Herausforderung und bringt einige (mich auch fast) schon an die Grenze. Wir müssen uns eine recht steile Felswand hochhangeln, ohne guten Halt oder Griff. David geht als erster, tut dann so als würde er helfen und läuft, während die Gruppe sich noch hochkämpft, bereits vor zum nächsten heiklen Punkt. Er überlässt uns komplett uns selbst und selbst nach Aufforderung uns zu zeigen, wie man am besten hoch kommt ohne in ein Wasserloch abzurutschen, reagiert er nicht. Er will es nicht kapieren oder ist wirklich so dumm, ich weiß es nicht, aber hilft kein bisschen, sondern die Gruppe sich gegenseitig, und Geoffrey ist großartig, wie er uns ab hier durch den Canyon und einige tricky Stellen führt. Trotzdem gibt es wohl einige blaue Flecken und Schürfwunden (ich habe mir den Ellbogen angeschlagen). Aber irgendwie und irgendwann macht es auch richtig Spaß, sich die Felsen hinauf oder hinab zu hangeln. Anschließend sind wir noch im "Spooky Slot Canyon", der vor allem extrem eng und schlängelig ist. Hier sehen wir dann auch eine Schlange, die aber bereits schon erschlagen und tot ist. Teilweise ist es so eng, dass ich den Rucksack abnehmen und mich seitlich durchschieben muss. Nix für dicke Menschen!
Um 19.15 Uhr sind wir wieder bei den Zelten, die wir erstmal wieder einrichten. Später gibt es Hamburger mit Brot und Salat und wir machen endlich mal ein Lagerfeuer. Allerdings sitzen wir dort dann mehr oder weniger schweigend drumherum, Stimmung kommt keine richtige auf, aber dafür sind wir auch alle zu kaputt. Da es morgen früh los geht, verziehe ich mich um kurz nach 10 in mein Zelt, schreibe noch etwas und gebe mich dann der Nacht in der Wildnis hin. Irgendwie ist das ja schon cool hier, wir sind mitten im Nirgendwo, hier gibts nur unsere Zelte, ein paar Büsche und sonst nichts! Der Blick in den Sternenhimmel ist grandios und der zunehmende Mond gibt ein wunderschönes Licht ab. Aber es ist auch verdammt staubig und der Toilettengang in der Nacht eine echte Überwindung.
Heute haben wir schon die dritte Nacht auf unserer Ponderosa Ranch hinter uns und während Steffi und ich das Frühstück vorbereiten, werden bereits die Zelte abgebaut. Um 9.00 Uhr ist Abfahrt , wir fahren erst den gleichen Weg wie gestern, aber dann am Bryce vorbei, weiter bis zum "Grand Staircase Escalante". Die Spannung auf die nächsten zwei Tage in der "Wildnis" steigt, denn wir werden hier jenseits der Zivilisation, ohne Strom, Toiletten und WLAN campen. Mittags erreichen wir Escalante, kaufen dort noch ein paar Sachen ein und um 14 Uhr sind wir dann da. Zwar direkt neben einer Offroadstraße, die aber kaum befahren wird, hält unser Bus mitten in der Pampa. Prärie, ein paar Bäume und jede Menge Staub. Wir laden azs, suchen uns jeder einen geeigneten Platz für unser Zelt und richten unser Camp ein. Nachdem die Zelte stehen, fahren wir noch ein Stück um unsere heutige Wanderung zu beginnen. Allerdings ist das Wandern heute nur zweitrangig, vielmehr klettern und schieben wir uns durch kleine Canyons. Zuerst durch den "Peek-a-Boo"Slotcanyon. (Übersetzt "Kuckuck"). Der Einstieg ist schon eine echte Herausforderung und bringt einige (mich auch fast) schon an die Grenze. Wir müssen uns eine recht steile Felswand hochhangeln, ohne guten Halt oder Griff. David geht als erster, tut dann so als würde er helfen und läuft, während die Gruppe sich noch hochkämpft, bereits vor zum nächsten heiklen Punkt. Er überlässt uns komplett uns selbst und selbst nach Aufforderung uns zu zeigen, wie man am besten hoch kommt ohne in ein Wasserloch abzurutschen, reagiert er nicht. Er will es nicht kapieren oder ist wirklich so dumm, ich weiß es nicht, aber hilft kein bisschen, sondern die Gruppe sich gegenseitig, und Geoffrey ist großartig, wie er uns ab hier durch den Canyon und einige tricky Stellen führt. Trotzdem gibt es wohl einige blaue Flecken und Schürfwunden (ich habe mir den Ellbogen angeschlagen). Aber irgendwie und irgendwann macht es auch richtig Spaß, sich die Felsen hinauf oder hinab zu hangeln. Anschließend sind wir noch im "Spooky Slot Canyon", der vor allem extrem eng und schlängelig ist. Hier sehen wir dann auch eine Schlange, die aber bereits schon erschlagen und tot ist. Teilweise ist es so eng, dass ich den Rucksack abnehmen und mich seitlich durchschieben muss. Nix für dicke Menschen!
Um 19.15 Uhr sind wir wieder bei den Zelten, die wir erstmal wieder einrichten. Später gibt es Hamburger mit Brot und Salat und wir machen endlich mal ein Lagerfeuer. Allerdings sitzen wir dort dann mehr oder weniger schweigend drumherum, Stimmung kommt keine richtige auf, aber dafür sind wir auch alle zu kaputt. Da es morgen früh los geht, verziehe ich mich um kurz nach 10 in mein Zelt, schreibe noch etwas und gebe mich dann der Nacht in der Wildnis hin. Irgendwie ist das ja schon cool hier, wir sind mitten im Nirgendwo, hier gibts nur unsere Zelte, ein paar Büsche und sonst nichts! Der Blick in den Sternenhimmel ist grandios und der zunehmende Mond gibt ein wunderschönes Licht ab. Aber es ist auch verdammt staubig und der Toilettengang in der Nacht eine echte Überwindung.


