18. Mai 2016
Mein Wecker geht um 5 45 Uhr, eben alles zusammen packen (mein Schlafsack ist zum Glück wieder trocken), dann zum Frühstück. Das ist, ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, echt noch schlechter ist als das in Vegas, denn hier gibt es nur Süßkram, nicht mal Bananen für die Kornflakes. Nachdem wir den Trailer gepackt haben, geht's wieder von Williams aus auf die historische Route 66 (heute die Interstate 40) Richtung Grand Canyon. Wir erreichen unser Ziel gegen 10.00 Uhr. Auf dem Parkplatz, wo unser Gepäck später auf die Mulis verteilt wird, sind noch einige andere Fahrzeuge, wobei Geoffrey sich freut, dass es heute so wenig sind. Leider hat man von hier nicht den erwarteten Ausblick bzw. Einblick in den berühmten Canyon, da wir uns hier an einem Seitenausläufer befinden. Da David wegen seinem Knie nicht hinunter wandern und daher reiten wird, können wir um 11.20 Uhr mit unserem Abstieg hinunter in den Canyon beginnen. Das s ist ein sehr schöner Weg, wieder mal vorbei an roten links und rechts steil aufragenden Felsen. Wir sind ziemlich flott unterwegs, machen eigentlich nur eine Lunchpause, und so erreichen wir relativ zügig das Tal, was sehr grün bewachsen ist und wo ein unglaublich klares Flüsschen durch fließt. Irgendwann stoppen einige von uns ein Stück vor uns und Geoffrey signalisiert uns, einen Bogen zu laufen. Der Grund: direkt neben dem Weg befindet sich eine Klapperschlange, die ganz offensichtlich nicht amüsiert über uns Eindringlinge ist. Willrich hat sie wohl auch nur entdeckt, weil sie neben ihm anfing zu fauchen. Aus sicherer Entfernung machen wir ein paar Fotos. Als ein Reiter kommt, eindeutig indianischer Herkunft, machen wir ihn auf die Schlange aufmerksam, die inzwischen mitten auf dem Weg liegt. Er steigt kurzerhand ab und wirft erst große Steine auf sie und sie greift mehrfach an. Erst denken wir, er will sie töten, aber dann nimmt er einen langen gegabelten Stock und wirft sie ins Gebüsch. Da müsste ich eigentlich auch hin, verkneife es mir aber erstmal. Um 15 40 Uhr sind wir am "Eingang", wo Geoffrey unsere Genehmigung vorlegen muss. Danach laufen wir eine ganze Weile durch das Dorf der Indianer, alles kleine Häuser mit Paddocks für die Pferde und Mulis. Es geht weiter und weiter einen staubigen Sandweg entlang, der sich sehr zieht und irgendwann muss ich dann doch noch in die Büsche. Allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass uns gleich noch eine Schlange begegnet. Und dann plötzlich sehen wir links von uns einen wahnsinnig schönen Wasserfall mit hellblauem Wasser, unglaublich idyllisch trotz einiger Leute, die dort liegen oder baden. Wir müssen aber noch weiter und kommen zu einem weiteren Wasserfall, der uns allen Ausrufe des staunens entlockt. Das Becken ist so hellblau und der Wasserfall so schön, dass es schon etwas kitschig und unecht wirkt. Kurz danach beginnt dann auch endlich der Campground, der unheimlich schön hier in dieser Landschaft angelegt ist. Lauter kleinere Plätze links und rechts vom Weg, der sich aber auch ungleichmäßig zwischen den vorhandenen Bäumen durchschlängelt. Ubd es ist nicht so überlaufen wie ich befürchtet hatte. Wir schlagen unsere Zelte schließlich direkt am Fluss auf, völlig verstaubt und ziemlich groggy. Wir trinken ein heimliches mitgebrachtes lauwarmes Bier aus Plastik-Kaffeebechern (Alkohol ist hier offiziell nicht erlaubt) und sind erstmal nur froh, endlich hier zu sein. Dann kümmert sich unser Abendessen-Team um unser Essen, was ebenfalls in Kühltruhen auf Mulis hier heruntergebracht wurde. Es gibt Steaks (leider in der Pfanne gebraten, da hier nicht gegrillt werden darf) und Kartoffeln und Gemüse. Danach ist es erst 19.00 Uhr und ein paar von uns gehen noch zum Wasserfall, die hartgesottenen sogar ins Wasser, ich schaue es mir lieber von einem etwas höher gelegenen Felsen aus an und genieße einfach nur die Schönheit der Natur. Eine halbe Stunde sitzen wir danach noch am Platz zusammen, dann verschwinden wir nach und nach in unsere Zelte. Hiermit es heute mal wieder muckelig warm und die Regenwolken sind zum Glück auch weiter gezogen. Das Wasser rauscht beruhigend im Hintergrund, wobei ich hoffe, dass meine Blase davon heute Nacht nicht allzu inspiriert wird, denn die (Bio)Toiletten sind ein gutes Stück entfernt und ob ich mich traue in den Busch zu gehen weiß ich noch nicht. ..
Mein Wecker geht um 5 45 Uhr, eben alles zusammen packen (mein Schlafsack ist zum Glück wieder trocken), dann zum Frühstück. Das ist, ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, echt noch schlechter ist als das in Vegas, denn hier gibt es nur Süßkram, nicht mal Bananen für die Kornflakes. Nachdem wir den Trailer gepackt haben, geht's wieder von Williams aus auf die historische Route 66 (heute die Interstate 40) Richtung Grand Canyon. Wir erreichen unser Ziel gegen 10.00 Uhr. Auf dem Parkplatz, wo unser Gepäck später auf die Mulis verteilt wird, sind noch einige andere Fahrzeuge, wobei Geoffrey sich freut, dass es heute so wenig sind. Leider hat man von hier nicht den erwarteten Ausblick bzw. Einblick in den berühmten Canyon, da wir uns hier an einem Seitenausläufer befinden. Da David wegen seinem Knie nicht hinunter wandern und daher reiten wird, können wir um 11.20 Uhr mit unserem Abstieg hinunter in den Canyon beginnen. Das s ist ein sehr schöner Weg, wieder mal vorbei an roten links und rechts steil aufragenden Felsen. Wir sind ziemlich flott unterwegs, machen eigentlich nur eine Lunchpause, und so erreichen wir relativ zügig das Tal, was sehr grün bewachsen ist und wo ein unglaublich klares Flüsschen durch fließt. Irgendwann stoppen einige von uns ein Stück vor uns und Geoffrey signalisiert uns, einen Bogen zu laufen. Der Grund: direkt neben dem Weg befindet sich eine Klapperschlange, die ganz offensichtlich nicht amüsiert über uns Eindringlinge ist. Willrich hat sie wohl auch nur entdeckt, weil sie neben ihm anfing zu fauchen. Aus sicherer Entfernung machen wir ein paar Fotos. Als ein Reiter kommt, eindeutig indianischer Herkunft, machen wir ihn auf die Schlange aufmerksam, die inzwischen mitten auf dem Weg liegt. Er steigt kurzerhand ab und wirft erst große Steine auf sie und sie greift mehrfach an. Erst denken wir, er will sie töten, aber dann nimmt er einen langen gegabelten Stock und wirft sie ins Gebüsch. Da müsste ich eigentlich auch hin, verkneife es mir aber erstmal. Um 15 40 Uhr sind wir am "Eingang", wo Geoffrey unsere Genehmigung vorlegen muss. Danach laufen wir eine ganze Weile durch das Dorf der Indianer, alles kleine Häuser mit Paddocks für die Pferde und Mulis. Es geht weiter und weiter einen staubigen Sandweg entlang, der sich sehr zieht und irgendwann muss ich dann doch noch in die Büsche. Allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass uns gleich noch eine Schlange begegnet. Und dann plötzlich sehen wir links von uns einen wahnsinnig schönen Wasserfall mit hellblauem Wasser, unglaublich idyllisch trotz einiger Leute, die dort liegen oder baden. Wir müssen aber noch weiter und kommen zu einem weiteren Wasserfall, der uns allen Ausrufe des staunens entlockt. Das Becken ist so hellblau und der Wasserfall so schön, dass es schon etwas kitschig und unecht wirkt. Kurz danach beginnt dann auch endlich der Campground, der unheimlich schön hier in dieser Landschaft angelegt ist. Lauter kleinere Plätze links und rechts vom Weg, der sich aber auch ungleichmäßig zwischen den vorhandenen Bäumen durchschlängelt. Ubd es ist nicht so überlaufen wie ich befürchtet hatte. Wir schlagen unsere Zelte schließlich direkt am Fluss auf, völlig verstaubt und ziemlich groggy. Wir trinken ein heimliches mitgebrachtes lauwarmes Bier aus Plastik-Kaffeebechern (Alkohol ist hier offiziell nicht erlaubt) und sind erstmal nur froh, endlich hier zu sein. Dann kümmert sich unser Abendessen-Team um unser Essen, was ebenfalls in Kühltruhen auf Mulis hier heruntergebracht wurde. Es gibt Steaks (leider in der Pfanne gebraten, da hier nicht gegrillt werden darf) und Kartoffeln und Gemüse. Danach ist es erst 19.00 Uhr und ein paar von uns gehen noch zum Wasserfall, die hartgesottenen sogar ins Wasser, ich schaue es mir lieber von einem etwas höher gelegenen Felsen aus an und genieße einfach nur die Schönheit der Natur. Eine halbe Stunde sitzen wir danach noch am Platz zusammen, dann verschwinden wir nach und nach in unsere Zelte. Hiermit es heute mal wieder muckelig warm und die Regenwolken sind zum Glück auch weiter gezogen. Das Wasser rauscht beruhigend im Hintergrund, wobei ich hoffe, dass meine Blase davon heute Nacht nicht allzu inspiriert wird, denn die (Bio)Toiletten sind ein gutes Stück entfernt und ob ich mich traue in den Busch zu gehen weiß ich noch nicht. ..





